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US-Häftling wurde vergessen - 22 Millionen Dollar Entschädigung

Der ehemalige US-Häftling Stephen Slevin wurde zwei Jahre zu spät aus seiner Einzelzelle entlassen. Aus vier Jahren Haftstrafe wurden sechs Jahre. Als Schadensersatz erhält Slevin 22 Millionen Dollar (16,75 Millionen Euro).

2005 wurde er wegen Trunkenheit am Steuer und Autodiebstahls für vier Jahre hinter Gitter gebracht. Er wurde als psychisch labil eingestuft und deshalb in eine Einzelzelle gesperrt. Somit verschlechterte sich auch sein Gesundheitszustand.

Jeden Tag kamen Mitarbeiter des Gefängnisses an seiner Zelle vorbei und sahen ihn wie er unter seinen Schmerzen litt. Er beschwerte sich massiv über Zahnschmerzen, ärztliche Behandlung wurde ihm verweigert. Als die Schmerzen zu stark wurden, legte er selbst Hand an und zog sich die Zähne.

Verfasst am 27.Jan 2012 von Marlene
Quelle: www.bild.de
28 mal gelesen, 0 GUT | 0 SCHLECHT

Kommentare
Marlene
Naja wenigstens etwas, damit lässt sich schon was anfangen! Da Lebenszeit unbezahlbar ist, hätte er jedoch mit guten Anwälten noch mehr rausschlagen können! Besonders in den U.S.A
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