Ein Mann aus Ostjütland wurde wegen der Tötung seines Onkels vom Höchstgericht zu zwölf Jahren Haft verurteilt. Die Tat passierte vor zwei Jahren nach einem Weihnachtsessen, bei der viel Alkohol konsumiert wurde.
Als Grund für seine Tat gab der angeklagte 42-Jährige jahrelangen sexuellen Missbrauch durch seinen Onkel an. Laut dem Verurteilten habe der Missbrauch begonnen als er sechs Jahre alt war.
Seither litt der Angeklagte nach eigenen Angaben unter Depressionen und Selbstmordgedanken, weswegen er in Behandlung war. Zunächst bekam der Verurteilte wegen mildernde Umstände zehn Jahre Haft. Nach Widerspruch wurde der Mann vom Landesgericht zu zwölf Jahren Haft verurteilt.