Mit einer Anlagesumme im Millionenbereich wurde der Boxer Axel Schulz von einem Betrüger hereingelegt. Der Finanzdienstleister steht derzeit in Landshut vor Gericht. Er ist jedoch nur der Vermittler des Finanzdeals, der eigentliche Schwindler ist noch flüchtig.
Vor Gericht steht der Vermittler, dem lediglich die Nichterlaubnis seiner unternommenen Dienste gegenüber dem Boxer vorgeworfen wird. Um über 300 Millionen Euro insgesamt soll der Drahtzieher des Finanzschwindels, Ulrich E. (50), mehrere Anleger betrogen haben.
Ulrich E. lebte einige Zeit in Florida, von wo aus er mittels Schneeballsystem-Transaktionen die Betrügereien unternommen hatte. Auch Boxer Axel Schulz gehört zu den 6.000 Geschädigten, die sich von dem versprochenen Gewinn in Höhe von bis zu 70 Prozent haben täuschen lassen.