Die vom Nazi-Regime in Bremen erbaute aber nie in Betrieb genommene, größte Unterseeboot-Werft der Welt wird am heutigen Sonntag vom Kulturstaatsminister offiziell zur Gedenkstätte erklärt.
Für 2015 soll ein Besucherzentrum eingerichtet werden. Der erst halb fertige, aber bereits im Juni 1944 in Dienst gestellte Betonkoloss, hat die gewaltigen Ausmaße von 420 Meter Länge, 100 Meter Breite und 33 Meter Höhe. Dessen Wände und Decken zwar nur bis zu viereinhalb Meter stark gebaut wurden, aber bis zu einer Dicke von sieben Meter geplant waren.
In dem Werftbunker namens "Valentin", wurden 1,2 Millionen Tonnen Stahlbeton verarbeitet, was 10.000 KZ-Häftlinge aus dem Konzentrationslager Neuengamme bei Hamburg verrichten mussten. Während der Bauzeit sind dabei etwa 1.600 Zwangsarbeiter zu Tode gekommen