Wenn Materie in Schwarze Löcher stürzt, wird sie immer dichter und heißer, bis sie schließlich den Ereignishorizont überschreitet.
Kurz davor gibt die Materie noch viel Energie in Form von Röntgenstrahlung ab, die Aufschluss über wichtige Eigenschaften des Plasmas rund um das Schwarze Loch gibt. So kann man Dichte, Zusammensetzung und Geschwindigkeit des Plasmas erforschen. Dabei spielt vor allem Eisen eine wichtige Rolle für die Forscher.
Dieses emittiert Röntgenlicht und ionisiert so weiteres Eisen.
Diese Ionisation, bei der dem Eisen oft mehr als die Hälfte seiner 26 Elektronen verliert, wurde nun im Labor untersucht. Dabei wurde Eisen stark ionisiert und mit Röntgenstrahlung beschossen, wodurch es weitere Elektronen verliert. Die gemessenen Spektrallinien widerlegen viele theoretische Vorhersagen.