Kurz nachdem Marko Berenz, jahrelanges Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Miersdorf, alarmiert wurde, traf er vergangenen Sonntag auf ein Horrorszenario auf der A 10.
Ein Reisebus war verunglückt, Tote und Körperteile lagen herum.
Berenz beschreibt das Szenario als "das absolute Chaos", in dem lediglich die englischen Hilferufe der Verletzten zu vernehmen waren. Zunächst dachte der Ersthelfer, dass es sich bei dem Trümmerfeld und den schlimmen Verletzungen um eine Übung handeln würde.
Schnell wurde ihm jedoch der Ernstfall bewusst. So setzte er den entsprechenden Notruf und koordinierte schließlich die Rettungsarbeiten der über 200 Feuerwehrleute. Landrat Stephan Loge lobte sein Verhalten.