Paul Ceglia macht geltend, dass ihm 84 Prozent des inzwischen milliardenschweren Internet-Unternehmens gehören, wie aus Gerichtsdokumenten hervorgeht, die seit Montag einsehbar sind.
In dem Vertrag seien Ceglia von Zuckerberg, der damals Student der US-Elite-Hochschule Harvard war, 1000 Dollar Honorar (795 Euro) und ein 50-Prozent-Anteil an der Seite zugesprochen worden. Zudem sei Ceglia ein weiteres Prozent zugesagt worden für jeden Tag den sich der Start der neuen Website verzögere.
Laut Wall Street Journal sieht die US-Justiz die Glaubwürdigkeit des Klägers durch einen früheren Rechtsstreit beeinträchtigt. Paul Ceglia sei im vergangenen Jahr von der Justiz des US-Bundesstaats New York vorgeworfen worden, die Kunden einer von ihm geführten Holzpellet-Firma um rund 200.000 Dollar geprellt zu haben, weil er bestellte Ware nicht geliefert habe.