Immer mehr Kinder und Jugendliche leiden an Depressionen. "Wir haben einen deutlichen Zuwachs bei jungen Erwachsenen und Jugendlichen haben", berichtet der Jugendforscher Heiner Keupp.
Inzwischen rechnet der Forscher mit einer Rate von 20 Prozent körperlich oder psychisch erkrankten jungen Patienten. Die Dunkelziffer kann auch höher ausfallen, da Jugendliche ihre Probleme häufig für sich behalten. Bis vor Kurzem hatte man Depressionen eher bei älteren Menschen diagnostiziert.
Gerade Kinder aus ärmeren oder eingewanderten Familien schlagen sich mit depressiven Gedanken herum. Die Häufigkeit der psychisch erkrankten Jungen hat sich inzwischen der Anzahl der erkrankten Mädchen angeglichen.